Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis

Die Ausbildung

Die Prüfung

Tipps zur Prüfung

Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis

Der Antrag wird von uns vorbereitet.

Mitzubringen sind:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • 1 Passbild
  • Bescheinigung über einen Sehtest
  • Bestätigung eines erfolgreichen Lehrgangs “ Sofortmassnahmen am Unfallort” für Lkw – Klassen „Kurs Erste Hilfe“

Landkreis Rastatt und Ortenaukreis
Der Führerscheinantrag ist beim jeweiligen Bürgermeisteramt zu stellen.
Die Öffnungszeiten erfragen Sie bitte dort.

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Die Ausbildung

Theoretischer Mindestunterricht:

Grundstoff: bei Ersterwerb 12 Doppelstunden, bei Erweiterungen 6 Doppelstunden zu je 90 Minuten

Zusätzlicher Klassenspezifischer Stoff:

BE, C1E und DE ohne theoretische Ausbildung und Prüfung

Klassen

Vorbesitz

Doppelstunden
(90 Minuten)

   

Klassen

Vorbesitz

Doppelstunden
(90 Minuten)

A, A1
B
M
L
T
C1
C1
C1
C
C

-
-
-
-
-
B
D1
D
B
C1

4
2
2
2
6
6
2
2
10
4

 

C
C
CE
D1
D1
D1
D
D
D
D

D1
D
C
B
C1
C
B
C
C1
D1

4
2
4
10
4
4
18
8
12
8



Der theoretischen Ausbildung liegen Lehrpläne zugrunde, die in unseren Geschäftsräumen ausgelegt sind. Der Besuch des theoretischen Unterrichts ist Pflicht. Die Mindestdauer ist je nach beantragter Führerscheinklasse verschieden. Für die Klassen A1 und A beschränkt 16 Doppelstunden zu je 90 Minuten.

Hinweis: Bei Mofas sind lediglich 6 Theoriestunden vorgeschrieben.

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Die Praktische Ausbildung

Wie viele Fahrstunden?

    Die Gesamtzahl der Fahrstunden kann Ihnen niemand voraussagen. Sie wird von mehreren Umständen bestimmt. Die wichtigsten sind: Ausgeglichenheit, Begabung, Motivation und Mitarbeit sowie ausreichend Zeit, auch das Lebensalter hat Einfluss.
    Nach der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (§ 6) hat der Fahrschüler jedenfalls "so viele Übungsstunden zu durchlaufen, wie er zur Erlangung der notwendigen Befähigung, insbesondere auch der Fahrzeugbeherrschung in schwierigen Situationen, benötigt". Der Fahrlehrer darf die Ausbildung erst dann abschliessen, wenn er überzeugt ist, dass der Fahrschüler sich als Fahrzeugführer im Strassenverkehr sicher, verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll, defensiv und umweltbewußt verhalten wird.

Die Sonderfahrten (Nachtfahrt, Überlandfahrt, Autobahnfahrt)

    Sonderfahrten dürfen erst gegen Ende der Ausbildung durchgeführt werden.
    So müssen zum Beispiel neben dem Hauptteil der praktischen Fahrstunden (Grundausbildung) gegen Ende der Ausbildung in den Klassen B, A und A1 mindestens jeweils 12 Sonderfahrten zu je 45 Minuten absolviert werden.
    Sonderfahrten sind auch bei Führerscheinerweiterungen Pflicht. Folgende Tabelle gibt einen kurzen Überblick.

Die besonderen Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten) der Klassen
A, A1, B, BE C1 C1E, C und CE

 

Die besonderen Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten)
bei gemeinsamer Ausbildung Solo/Zug

Besondere Ausbildungsfahrten

A1
A
B

A1 auf A
A auf A
unbe-
schränkt

B auf BE
B auf C1
C1 auf C
C1 auf C1E

B auf C
C auf CE

 

C1 und C1E
im
gemeinsamen
Ausbildungs-
gang

C und CE
im
gemeinsamen
Ausbildungs-
gang

 

 

 

 

 

 

Solo

Zug

Ges.

Solo

Zug

Ges.

Schulung auf Bundes- oder Landstrassen
(Überlandschulung - davon eine Fahrt mit mindestens 2 Stunden zu je 45 Minuten)

5

3

3

5

 

1

3

4

3

5

8

Schulung auf Autobahnen
(davon eine Fahrt mit mindestens 2 Stunden zu je 45 Minuten)

4

2

1

2

 

1

1

2

1

2

3

Schulung bei Dämmerung oder Dunkelheit
(zusätzlich zu den Fahrten nach Nr. 1 und 2, mindestens zur Hälfte auf Autobahnen, Bundes- oder Landstrassen in Stunden zu je 45 Minuten)

3

1

1

3

 

0

2

2

0

3

3

Die Prüfung

Die theoretische Prüfung

Theorieprüfungen finden wöchentlich statt

Die theoretische Prüfung kann erst abgelegt werden, wenn

  • Ihr Prüfungsauftrag vorliegt,
  • Sie den vorgeschriebenen theoretischen Unterricht besucht haben und
  • Sie in der Fahrschule in einer Vorprüfung gezeigt haben, dass Sie prüfungsreif sind.

Die theoretische Prüfung darf frühestens 3 Monate vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden.

Eine nicht bestandene Prüfung kann frühestens nach 14 Tagen wiederholt werden. Nach zweimaliger erfolgloser Wiederholung tritt eine gesetzliche vorgeschriebene "Zwangspause" von 3 Monaten ein, während der weitere Prüfungen nicht abgelegt werden dürfen.

Es lohnt sich also, auf die Prüfung gut vorbereitet zu sein, nicht zuletzt wegen der zusätzlichen Kosten. Eine bestandene theoretische Prüfung bleibt 12 Monate gültig.

Hinweis: Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis/Pass und einen Kugelschreiber zur theoretischen Prüfung mit.

 

Die praktische Prüfung

Ist in der Regel alle 2 Wochen möglich

Der genau Prüftermin ist in der Regel 2 Wochen vorher bekannt

Stadt, Landstrassen, Bundesstrassen und Autobahnen sind die Stationen der praktischen Prüfung. Daneben müssen bestimmte "Grundfahraufgaben" z.B. Anfahren am Berg, Parken u.a., erfüllt werden. Aber keine Sorge: Bis zum Termin Ihrer praktischen Prüfung werden wir Sie so fit gemacht haben, dass Sie ganz gelassen zum Prüftermin kommen. Und sollte sich doch ein wenig Nervosität einstellen, wird der Prüfer Verständnis dafür haben. Denn dieser hat Erfahrung im Umgang mit Prüflingen. Der Prüfer wird nichts Unmögliches von Ihnen verlangen. Fahren Sie, wie Sie es bei uns gelernt haben - ganz normal. Kleine Fehler können vorkommen, aber man darf ihnen gedanklich nicht nachhängen, sonst können daraus grössere entstehen. Also, ganz locker bleiben und konzentriert weiterfahren.
Fragen Sie den Prüfer ganz ungeniert, wenn Ihnen etwas unklar ist oder Sie seine Anweisung nicht verstanden haben.

Die praktische Prüfung darf frühestens einen Monat vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden. Der Führerschein darf jedoch erst nach Erreichen des Mindestalters ausgehändigt werden.

Hinweis: Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis/Pass und Ihren eventuell vorhandenen Führerschein zur praktischen Prüfung mit.

Ein paar Tipps zur Fahrerlaubnisprüfung

Vergessen Sie all die gut gemeinten Geschichten, Anekdoten und Ammenmärchen rund um die Führerscheinprüfung. Durch viele dieser weitverbreiteten Erzählungen wird die Bedeutung und die Schwierigkeit der Führerscheinprüfung in Grössenordnungen gehoben, die absolut nicht angebracht sind. Manchen Ihrer Freundinnen und Freunde macht es grausen Spass, sich über Ihre Verunsicherung lustig zu machen. Deshalb bleiben Sie gelassen und nehmen Sie diese Art der Hilfestellung am Besten mit einer gesunden Portion Humor

Ihre Fahrschulausbildung ist die beste Voraussetzung für eine gute und erfolgreiche Führerscheinprüfung. Arbeiten Sie deshalb engagiert mit Ihrer Fahrschule zusammen und nutzen Sie die Hilfestellungen, die Ihnen Ihr Fahrlehrer bietet.

Zusätzlich haben wir für Sie einige Informationen und Tipps zusammengestellt, die Ihnen bei der anstehenden
Prüfung weiterhelfen können:

  • Kommen Sie ausgeruht und ohne Hektik zum Prüfungstermin.
  • Aufputsch- oder Beruhigungsmittel helfen Ihnen nicht.
  • Tragen Sie zweckmäßige Kleidung und Schuhe.
  • Setzen Sie sich selbst nicht unter einen zu hohen Erfolgsdruck und lassen Sie sich auch nicht von Dritten unter
    Druck setzen. Häufig ist es sehr hilfreich, den Prüfungstermin nicht gleich jedem Freund oder Bekannten  mitzuteilen.
  • Lassen Sie sich von niemand zu einem voreiligen Prüfungstermin drängen. Vertrauen Sie Ihrer Fahrschule.
    Sie weiß, wann Sie fit für den Führerschein sind.
  • Entwickeln Sie eine positive Grundeinstellung gegenüber der anstehenden Prüfung. Endlich können Sie zeigen, was Sie gelernt haben.
  • Der Sachverständige des TÜV steht auf Ihrer Seite. Er führt Sie nicht aufs Glatteis und stellen keine Fallen.
  • Wenn Sie Fragen zur Prüfung haben - wir antworten gerne.
  • Wenn Sie den Sachverständigen während der Prüfung nicht verstanden haben, fragen Sie ruhig nach.
  • Bewerten Sie während der Prüfungsfahrt nicht permanent Ihre eigene Leistung, dies könnte Sie nur unnötigerweise beunruhigen.
  • Viele Fahraufgaben dürfen Sie mindestens einmal wiederholen. Also bleiben Sie ruhig und konzentriert, auch
    wenn Sie eine Situation nicht gleich hundertprozentig bewältigt haben.
  • Durch gute Fahrleistungen können Sie kleinere Fehler und Unsicherheiten ausgleichen.
  • Denken Sie immer daran: Alle wollen, dass sie erfolgreich abschneiden.

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und dass
Sie immer sicher ans Ziel kommen.

 

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